Mauern einreißen, Grenzen überwinden, verschiedene Welten vereinen: SHANGHAI BERLIN
ist eine Agentur für neue Marken-Kommunikation aus Berlin. Unser Ziel: Unifying. Wir bringen
Wünsche und Ziele von Firmen und Menschen zusammen, Offline und Online, Ideen und
Technologie. Wir machen Werbung, die keine Werbung ist. Sondern Interaktion, Information,
Spiel und Unterhaltung.
Welche grundlegenden Veranlagungen und Bedürfnisse stecken also in uns, die eine so hervorstechende Kompatibilität mit den Möglichkeiten eines Smartphones besitzen?
Wir Menschen sind …
… Herdentiere. Denn der Zusammenschluss zu einer Herde (oder Horde) erhöht die Überlebenschancen und damit die Wahrscheinlichkeit, dass wir unseren genetischen Code weitergeben können. Damit unterscheidet sich unser Sinn des Lebens nicht wirklich von dem einer Amöbe aber wir erfüllen ihn eben auf unsere Art. Wer unsere DNA oder unsere Interessen teilt, wird eingeladen, am Lagerfeuer Platz zu nehmen und mit uns auf die Jagd zu gehen. Alle anderen müssen leider draussen bleiben.
… rastlose Jäger und Sammler und immer auf der Suche nach dem Platz an der Sonne oder dem Schlaraffenland. Das Mobile wurde uns quasi in die Wiege gelegt und hat den Vorteil, dass wir nicht verhungern, wenn der Supermarkt unseres Vertrauens wegen Betriebsferien geschlossen hat und wir auch mal bereit sind umzuziehen, wenn das Job-Angebot reizvoll erscheint. Auf jeden Fall halten wir immer die Ohren gespitzt und viel versprechende Möglichkeiten im Auge um im Bedarfsfall rechtzeitig reagieren zu können.
… soziale Wesen. Dabei ist das Soziale keineswegs Selbstzweck. Es erleichtert das Zusammenleben in einer Gruppe und ist uns im Laufe der letzten Million Jahre so sehr in Fleisch und Blut übergegangen, dass wir es perfektioniert haben (z.B. durch die Entwicklung von Sprache). Allen Kriegen zum Trotz: Nur wenige andere Lebewesen sind in der Lage in so hoher Konzentration auf so engem Raum zusammenzuleben wie wir Menschen.
… Informationsjunkies. Nicht aus Freude am Sammeln – es erleichtert einfach das Überleben, wenn wir von anderen rechtzeitig erfahren, dass im zweiten Busch rechts ein Säbelzahntiger lauert, dass man am Nord-Pol lange Unterhosen braucht oder wie man einen Speer herstellt.
… kühle Rechner und stellen bei fast allem, was wir tun, Aufwand und möglichen Ertrag gegenüber. Dabei gehorcht unser Handeln einer einfachen Maxime: Je weniger wir zum Erreichen eines Ziels tun müssen, um so besser.
Vor diesem Hintergrund überrascht eher der Umstand, wie lange es gedauert hat, bis das mobile Internet massentauglich wurde und weniger das Ausmaß seines Erfolges. Die gravierendste Fehleinschätzung vieler Unternehmen bestand Mitte der 90er darin, das Internet als Allheilmittel zu betrachten, das auf magische Weise alle Kommunikations-Aufgaben (und Probleme) lösen würde. Eine Einschätzung, die einen gewaltigen Boom der Internet-Branche zur Folge hatte, der schnell den Bezug zur Realität verlor und schließlich in der Implosion einer Internet-Blase mündete.
So wenig, wie das Internet damals zu 100% die klassischen Formen der Markenkommunikation ersetzen konnte, so wenig wird das mobile Internet den PC als online Zugang aus dem Weg räumen. Aber – klassische Kommunikation, das klassische Internet und das mobile Internet besitzen individuelle Stärken und Schwächen, die es zu nutzen bzw. zu kompensieren gilt. Richtungsweisend sind vor allem die Unterschiede beim Nutzerverhalten, dass wiederum stark von den Möglichkeiten des jeweiligen Mediums bestimmt wird.
Die Stärken von Anzeigen, Plakaten, TV- oder Radiospots und Co. besteht im Generieren von Aufmerksamkeit. Auch wenn dies im Einzelfall nur für den Bruchteil einer Sekunde geschieht – reicht dieser Bruchteil aus, um Neugier oder Interesse zu wecken. Konsumenten haben so gut wie keine Möglichkeit, diese Form der omnipräsenten, visuellen/akustischen Botschaften zu ignorieren. Die Schwächen: Sie sind nicht dafür geeignet, auf individuelle Bedürfnisse potenzieller Nutzer einzugehen und entsprechend zu informieren, weil ihr Raum sehr begrenzt ist und sie einseitig nach dem Sender/Empfänger-Prinzip funktionieren.
Die Stärken von Smartphones und dem mobilen Internet beginnt genau dort, wo der Wirkungsbereich von klassischen Kommunikationsmaßnahmen endet und online noch nicht greift: Der Konsument fordert pro-aktiv individuelle Informationen an, für die er im jeweiligen Moment empfänglich ist. Das geschieht in vielen Fällen situativ – oder eben ausgelöst durch äußere Impulse, wie Anzeigen, Plakate, TV-Spots, etc. Weil auf Smartphones weder das Schreiben noch das Lesen komplexer Textmengen gut funktioniert, eignen sich kompakte Informationsmengen für dieses Medium am Besten. Sie verstärken das Interesse potenzieller Konsumenten, ohne es komplett zu befriedigen und animieren sie unbemerkt dazu, sich stärker mit einem Produkt auseinander zu setzen. Die Schwächen: Auch wenn Text-Nachrichten noch relativ häufig gelesen werden, wird dieser Vermarktungsform mittelfristig das gleiche Schicksal ereilen wie eMails: Viele von Ihnen werden in Spamfiltern hängenbleiben oder ungelesen in den Papierkorb wandern. Ähnlich ergeht es einem Großteil der Apps, die, kaum haben sie das Licht der digitalen Welt erblickt, aufgrund von negativen User-Bewertungen und Kommentaren ein unbeachtetes Dasein fristen. Wenn man von “location based services” absieht, sind Kommunikationsmaßnahmen für Mobiltelefone nur bedingt dazu geeignet Aufmerksamkeit zu erzeugen.
Die Stärke von PCs: Egal, ob es um Informationen, Shopping, Banking oder Kommunizieren geht: Dank des Internets bewegt sich die Welt zum User: Ohne Medienbruch und ohne die Notwendigkeit, sich vom Schreibtisch entfernen zu müssen. Eine sehr komfortable Position, die auch komplexe Prozesse ermöglicht, die vor der Einführung des Internets überhaupt nicht denkbar waren. Das Netz sorgt dafür, dass geografische Grenzen zunehmend an Bedeutung verlieren. Die Globalisierung der Nutzer bedeutet schon heute eine Herausforderung für Unternehmen und Konzerne, der sich nicht immer alle gewachsen zeigen und die die Produkt-Vermarktung in den nächsten 10 bis 20 Jahren deutlich verändern wird. Die Schwächen: der Mangel an Spontaneität. Weil PCs an einem festen Ort stehen und sich, anders als Smartphones, nicht 24h in direkter Reichweite befinden, kann ein zuvor gewecktes Interesse nicht sofort befriedigt werden. Wenn ein User dann später wieder an seinem Rechner sitzt, ist das Interesse aufgrund von anderen, frischeren Eindrücken, oftmals schon wieder erlahmt. Auch die Existenz von Laptops und Tablets ändert die Situation nicht wirklich grundlegend, denn sie bieten natürlich die entsprechende Mobilität. Aber wie viele Menschen tragen diese Geräte 24h und 7 Tage die Woche bei sich?
Jedes Kommunikationsmedium hat also Stärken und Schwächen. Wer sie richtig aufeinander abstimmt und kombiniert, profitiert von ihren jeweiligen Stärken, ohne ihre Schwächen in Kauf nehmen zu müssen. Das mobile Internet hat als Grenzgänger zwischen der realen und der digitalen Welt eine klaffende Lücke geschlossen und die Trennung zwischen lokal und global in vielen Bereichen aufgehoben.
Hello, I know it is always hard to start in a blog when it’s not yours on first hand, but I will try anyway. Who am I ? I’m Pierre, 23, French, in Berlin since a month and a half, new intern at SHANGHAI BERLIN for a little more than a half year. I had the chance to benefit from a grant offered by my school. So here I am, out of Paris. And because I still discover amazing things about Berlin and its behaviors, why not share it with you?! This is my point of view on Berlin through the prism of Shanghai-Berlin. So from Paris to Berlin, lets have a little detour at SHANGHAI BERLIN to discover through my eyes, what is for me “so Berlin”. Can I really say “Das ist Berlin”? Nope! But these are tiny parts anyway.
This is one of the other things typical Berlin : the squats, or ancient “Kiez” like you call them. Here is my visit of Teufelsberg, an ancient american control center used to spy on the russians during the cold war. Let’s get it straight folks! this place is just outstanding!
First steps in the “field”, and you get the impression to be in the middle of a Terry Gilliam film; quite easily imagining yourself mind erased in one of the big “control rooms”, just like the hero of Brazil, lost in his thoughts like a new born. Scary detractors, disturbing and controlling your memories. This is just one of the “magnificent traumas” of Berlin: the force of a military control zone labeled one of the typical “new fancy place”. It’s one of the characteristic aspect of Berlin that is standing here: the ancient power of a difficult past, left forgotten and abandoned, has changed to a brilliant place to visit. Left under the Berlin sunset. Your dream starts where the horizon ends.
Die Entwicklungen im Dunstkreis des mobile-Marktes sind so atemberaubend, dass sie eine weltweite Goldgräber-Stimmung hervorgerufen hat. Fast jedes nennenswerte Unternehmen ist dabei (oder hat es schon getan) auf diesen, sich bereits mit enormer Geschwindigkeit bewegenden, Zug aufzuspringen. Nicht ohne Grund, wie wir meinen und haben uns daran gemacht, ein paar wesentliche Fakten, Entwicklungen und Chancen zusammenzufassen, um unseren Kunden eine bessere Grundlage für Ihre Entscheidungen zur Verfügung zu stellen und sie davor zu bewahren, ähnliche Fehler zu machen, wie viele Unternehmen beim Internet-Boom in den 90ern.
Ein paar Zahlen zum Gebrauch von Mobil-Telefonen:
2011 waren weltweit ca. 4 Milliarden Mobil-Telefone in Gebrauch; 1.08 Milliarden davon waren Smartphones. 2014 werden mehr Menschen über ihr Handy in´s Internet gehen als mit ihrem Computer. Die Hälfte aller lokalen Suchen wurde 2011 mobil durchgeführt. 86% der mobile Internet User sind mit ihrem Smartphone online, während sie TV sehen, 29% sind bereit QR-Codes zu scannen um über Coupons in den Genuss von Vergünstigungen zu kommen. 61% nutzen ihr Handy zum spielen, 55% um das Wetter zu checken, 50% zur Orientierung (Karten) und zur Suche, 49% um soziale Netzwerke zu nutzen, 42% um Musik zu hören, 36% um das neueste aus aller Welt zu erfahren, 33% für Entertainment, 25% um Restaurants oder Bars zu finden (oder dort Plätze zu reservieren) und 21% um Videos anzuschauen. 1/3 der facebook- und 50% der twitter-User nutzen überwiegend die mobile Version der sozialen Netzwerk-Anbieter, von denen der größte Teil Frauen zwischen 35 und 54 Jahren waren.
9 von 10 Menschen in den USA (insgesamt 70% der Weltbevölkerung) besitzen ein Mobiltelefon. Durchschnittlich besitzen 85% aller Kinder ein Mobiltelefon aber nur 73% besitzen ein Buch. Apple hat bisher ca. 60 Millionen iPhones verkauft. Die Verbreitung von Google´s Android OS wuchs weltweit bisher durchschnittlich um 886% pro Jahr. Täglich werden ca. 160.000 Telefone mit diesem Betriebssystem aktiviert. Entsprechend ist Android OS gerade dabei Apples iOS als das am weitesten verbreitete Betriebssystem abzulösen (Quelle: digitalbuzzblog).
Durchschnittlich dauert es 26 Stunden, bis der Verlust eines Portemonnaies gemeldet wird. Der Verlust eines Mobiltelefons wird durchschnittlich bereits nach 68 Minuten gemeldet. Weltweit besitzen ca. 5 Milliarden Menschen ein Handy aber nur 4,2 Milliarden eine Zahnbürste. Es gibt mehr Mobil-Telefone auf der Welt, als Fernseher. In manchen Ländern gibt es sogar mehr Mobiltelefone als Einwohner. Im Durchschnitt werden eMails nach 90 Minuten beantwortet, Text-Nachrichten bereits nach 90 Sekunden. 70% aller mobilen Suchen führen binnen einer Stunde zu irgend einer Aktivität (Quelle: hubspot).
Heute, wie damals steht eine Technologie mit scheinbar nicht zu bremsender Dynamik im Mittelpunkt, deren Möglichkeiten und Entwicklungen nur schwer abzusehen sind. Jeder erkennt, das Potenzial. Aber niemand weiß genau, an welchen Stellen sich der Aufwand auszahlen wird. Wer allerdings ein paar Schritte zurücktritt, um das große ganze besser ins Blickfeld zu bekommen, stößt auf einen Faktor, der vor 20 Jahren genau so relevant war, wie heute: der Faktor Mensch.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, dessen Vorlieben und Verhaltensmuster sich in den vergangenen 5.000 Jahren kaum verändert haben. Der Umstand, dass er von allen lebenden Säugetieren die vermutlich größte Anpassungsfähigkeit besitzt, zeugt zwar von seiner Adaptions- und Lernfähigkeit, ändert aber nichts an dem groben Strickmuster, nach dem er funktioniert. Feuer und iPhone liegen nicht wirklich weit auseinander.
Der Strafverteidiger Ferdinand von Schirarch hat es am 8. Januar 2012 bei Günther Jauch so formuliert: Der Bundespräsident hat ein “gestörtes, taktisches, glitschiges Verhältnis zur Wahrheit” – Ist es nur eine zufällige Konzentration der Ereignisse oder zeigen die aktuellen Fälle in Politik und Wirtschaft einen neuen Trend auf? Politiker stolpern noch häufiger über ihre falsch gewählten Worte als über ihre (Un-)Taten und bringen sich durch nicht abweichende Tatsachendarstellungen um Kopf und Kragen. Unternehmen geht es heute allerdings auch nicht besser. Die einen bringen mit skandalösen Praktiken wie sehr speziellen Incentive-Reisen und einer synchron geschalteten, gut gemeinten „geerdeten“ Kampagne die (potenziellen) Kunden gegen sich auf. Andere produzieren mit harmloser Werbung einen Facebook-Shitstorm der Vegetarier.
Diese Fälle scheinen auf den ersten Blick sehr unterschiedlich zu sein, aber es gibt eine Verbindung. Heute kann jedes Wort eines prominenten Menschen oder einer bekannten Marke ganz leicht ins Desaster führen. Sofern die Begründung nicht schlüssig ist. Authentizität und Transparenz und ein nachhaltiger Umgang damit sind die bestimmenden Werte, die insbesondere von allen beachtet werden müssen, die im Rampenlicht stehen. Ist der Stein erst einmal losgetreten, dokumentiert, potenziert und beschleunigt die durch das Internet und Social Media erstarkte neue Medienwelt jeden einzelnen Schritt und es gibt kein Entrinnen mehr. Der tatsächliche Anlass wird dabei manchmal zur Nebensache. Früher wurden wöchentlich oder maximal täglich Enthüllungen publiziert, heute passiert dies alles unerbärmlich im Minutentakt via Ticker oder Posting.
Inhalte richtig zu kommunizieren wird diffiziler. Die Wenigsten scheinen heute für diese Anforderungen gewappnet zu sein. Es bedarf eines neuen Verständnisses aber auch neuer Instrumentarien um, erstens, alles erfassen zu können und, zweitens, die richtige Reaktion im Gesamtkontext geben zu können. Das jedoch ist gutes Handwerk und erfordert vorausschauende Planung und Konsequenz in der Umsetzung.
Hello, I know it is always hard to start in a blog when it’s not yours on first hand, but I will try anyway. Who am I ? I’m Pierre, 23, French, in Berlin since a month and a half, new intern at SHANGHAI BERLIN for a little more than a half year. I had the chance to benefit from a grant offered by my school. So here I am, out of Paris. And because I still discover amazing things about Berlin and its behaviors, why not share it with you?! This is my point of view on Berlin through the prism of Shanghai-Berlin. So from Paris to Berlin, lets have a little detour at SHANGHAI BERLIN to discover through my eyes, what is for me “so Berlin”. Can I really say “Das ist Berlin”? Nope! But these are tiny parts anyway.
Here comes the Nikolaus! Typical Berlin?! Certainly not, but typical German, no doubt! Seriously guys, who expect to have chocolate in their shoes on the 6th of december?! And who’s this guy anyway? A late priest from Constantinople, protector of the children, accompanied by his loyal Knecht Ruprecht ! Na ja! It’s almost Christmas! Enjoy then!